Montag, 14. September 2009

computerwoche: Das kosten Ihre Daten

Bei der computerwoche ist folgendes zu lesen:

" Eine Million gestohlener E-Mail-Konten ab einem Euro, ein Satz Kreditkartendaten ab zwei Euro, ein gefälschter Führerschein für 50 Euro: Der Preisverfall ist in der Unterwelt angekommen"

Auch in der Unterwelt herrscht das Gebot von Angebot und Nachfrage.
Ich hätte nie gedacht, dass ich so billig zu einem gefäschten Ausweis bzw. Führerschein kommen kann (50 – 2.500 Euro).

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taz: Die Berliner Polizei ermittelt gegen die Beamten, die auf der „Freiheit statt Angst“-Demonstration mehrere Menschen angegriffen und verletzt haben

Ein anscheinend friedlicher Radfahrer wurde , wie es in einem Video zu sehen ist von einen Polizisten am T-Shirt festgehalten und dann von einem weiteren Polististen geschlagen.

So, wie das auf dem Video aussieht war dies unnötige Gewalt durch die Polizei. Die Berliner Polizei ermittelt wegen wegen Körperverletzung im Amt. Der CCC sucht ZeugInnen des Vorfalls, die sich per Mail an mail@ccc.de melden sollen. Lassen wir uns überraschen, was dabei rauskommt !

Chaos Computer Club fordert bundeseinheitliche Nummernschilder für Polizisten um bei Übergriffen diese eindeutigt identifizieren zu können. Dem kann ich mich nur anschliessen.

netzpolitik.org meldet folgendes: Weitere Reaktionen auf die Polizeigewalt .

Eine schöne Zusammenfassung zu der Demo findet man z.B. bei taz.

Nachtrag:

"Fahndungsbilder"
Auf mehreren Internet Blogs werden die Bilder der verdächtigten Polizisten gezeigt mit der Bitte um Identifizierung. Zum Beispiel bei Stigma.
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Donnerstag, 10. September 2009

netzpolitik.org: Zypries über Datenschutz und Netzsperren

netzpoliti.org hat Auszüge eines Interviews der Taz mit unserer Justizministerin Brigitte Zypries veröffentlicht, besonders lesenswert, neben den Aussagen der deutschen Justizministerin, sind die Kommentare von netztpolitik.org.

Manchmal habe ich das Gefühl hier reden die Blinden über Farben.

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Samstag, 15. August 2009

E-Mail Verschlüsselung: Gpg4win 2.0.0 fertig, endlich mit S/MIME und sicheren Anhängen

Die kostenfreien Verschlüsselungssoftware für Windows von Gpg4win ist verfügbar.

GpgOL - eine Erweiterung für MS-Outlook, kann erstmals auch mit MIME-konformen Emails umgehen; Anhänge sind damit wesentlich einfacher zu verschlüsseln oder zu signieren, als mit dem Vorgänger. Neben OpenPGP wird erstmals auch S/MIME unterstützt.
GpgOL ist für diese Funktionen komplett neu geschrieben worden. Damit unterstützt Gpg4win jetzt beide Krypto-Standards für Email, auch mit den modernen 2048 Bit RSA Smartcards.

Neben GpgOL (für Outlook 2003 und 2007) enthält das Paket auch die eigenständige Email-Anwendung Claws Mail, GpgEX, GnuPG, eine 175-seitige Dokumentation und zwei alternative Zertifikatsmanager. Gpg4win2 arbeitet mit der Groupware- und Email-Anwendung "Kontact auf Windows" zusammen und unterstützt die Betriebssysteme Windows 2000, XP, 2003 und Vista.

Die Dialogführung am Bildschirm sowie das Gpg4win-Kompendium - die neue, komplett überarbeitete Dokumentation über Email-Kryptographie - sind in Deutsch verfasst.

S/MIME setzt auf ein hierachisches Vertrauenskonzept, d.h. Nutzer brauchen ein Zertifikat, welches von einer vertrauenswürdigen Stelle unterschrieben ist. Das macht Gpg4win2 für den Einsatz in mittleren und großen Organisationen interessant, welche auf eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) zurückgreifen.

Privatanwender finden in Gpg4win2 ebenfalls eine einfach zu handhabende Sicherheitssoftware zum Verschlüsseln und Signieren ihrer Emails und Dateien unter Windows - egal ob mit OpenPGP oder S/MIME.

Quelle: Pressemitteilung  Gpg4win 2.0.0 fertig, endlich mit S/MIME und sicheren Anhängen

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Mittwoch, 29. Juli 2009

Zugriff auf europäische Bankdaten (Überweisungen) durch die USA

Zum Thema der geplanten Weitergabe europäischer Bankdaten an die USA hat die Welt einen interessanten Artikel geschrieben:

"Kulturkampf transatlantisch
"Beim Abkommen über die Weitergabe von Bankdaten geht es um eine grundsätzliche Frage: Inwieweit dürfen die Persönlichkeitsrechte der Bürger durch präventive Terrorfahndungen eingeschränkt werden? Das ist auch eine Frage der politischen Kultur. Die US-Behörden haben jahrelang Daten von europäischen Bankkunden überwacht, ohne irgendjemanden zu informieren. Die Sache flog durch Zufall 2006 auf. In Europa spielt Datenschutz eine größere Rolle: Der Zweck heiligt hier nicht immer alle Mittel. Insofern ist die Debatte über die Weitergabe von Bankdaten auch ein kleiner transatlantischer Kulturkampf unter Freunden."
 
Weitere Informationen zu dem Thema US-Ermittlern den Zugriff auf die Bankdaten der Europäer zu gewähren gibt es bei der tagesschaue.de: Europäische Bankdaten bleiben im Visier der US-Fahnder.
 
Die DiePresse.com - Wien meint hierzu folgendes: " Kniefall ohne Datenschutz - Die EU-Regierungen wollen dem US-Geheimdienst Zugriff auf europäische Bankdaten gewähren. Ein Freibrief für Willkür." 
 
 
Ein Kommentar der Neuen Osnabrücker Zeitung sagt eigentlich alles dazu wie unsere Privatphäre von unseren Politiker geschützt wird:
" Es erscheint wie ein schlechter Witz: Da verlegt der belgische Finanzdienstleister Swift seinen Server aus den USA nach Europa, um US-Geheimdienstlern den Zugriff auf sensible Bankkunden-Daten zu verwehren; und dann soll die EU-Kommission ein Abkommen aushandeln, das genau diesen Zugriff wieder erlaubt."

Oder sind unsere deutschen Politiker doch anders ? Das Handelsblatt schreibt: "Ein geplantes Abkommen der Europäischen Union mit den USA sorgt für Kritik: Deutschland fordert zusätzliche, völkerrechtlich bindende Garantien für den Datenschutz. Die FDP warnt vor Mißbrauch. Die USA würden die Daten nutzen, um Personen auf die Terrorlisten zu schreiben."

Eine schöne Zusammenfassung ist bei netzpolitik.org zu finden: EU will weiter Finanzdaten an die US-Geheimdienste geben.


Nach meiner Meinung werden in Zukunft weiterhin die US-amerikanischen Behörden Zugriff auf die Daten bei Swift, einer Firma die internationalen Zahlungsverkehr abwickelt erhalten. Diesmal durch unsere Politiker genehmigt. Wie hier wohl das Bundesverfassungsgericht entscheiden wird? Es geht hier nicht um das Aufzeichnen von Telefonverbindungsdaten ohne Gesprächsinhalt, sondern um die Zurverfügungstellung von allen Daten von grenzüberschreitenden Überweisungen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu der verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung steht noch aus.

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