Donnerstag, 13. Februar 2014

Neue Animation gegen Überwachung: Reclaim Our Privacy

La Quadrature du Net hat einen neuen Kurzfilm zu Überwachung rausgebracht: Reclaim Our Privacy.

Gibt es hier auch in diversen Formaten zum runterladen.
Dazu passt auch die neue Webseite “NSA Observer” von La Quadrature du Net, wo zahlreiche Überwachungsprogramme der NSA aufgelistet werden.
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 Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl,Netzpolitik.org.


Montag, 23. September 2013

Programme, die vor der Schnüffelei im Internet schützen sollen

Bei Prism Break findet man Programme, die vor der Internet Schnüffelei schützen sollen. Eine Anleitung, wie einige von diesen Programmen zu nutzen sind findet man bei ZEIT ONLINE in der Serie Mein digitaler Schutzschild.

heise online: Gute Zusammenfassung des NAS-Überwachungsskandal

Hier gibt es eine gute Zusammenfassung des NAS-Überwachungsskandals:

NSA-Überwachungsskandal: Von NSA, GCHQ, BND, PRISM, Tempora, XKeyScore und dem Supergrundrecht – was bisher geschah



Freitag, 6. September 2013

Peter Schaar: Prism&Co: Muss mir das Bundesinnenministerium antworten?

In seinem neuesten Blogbeitrag setzt sich der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, mit der Frage auseinander, ob das Bundesministerium des Innern (BMI) seine Fragen zur Einbeziehung deutscher Behörden in PRISM, TEMPORA und XKEYSCORE hätte beantworten müssen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag im Datenschutzforum - Peter Schaar. Der Blog.

Donnerstag, 29. August 2013

Soziale Netzwerke bewusst nutzen, sensible Informationen schützen

Die Nutzung sozialer Netzwerke birgt oft erhebliche Risiken, was den Datenschutz und die IT-Sicherheit des eigenen Unternehmens betrifft. Das Dossier „Soziale Netzwerke bewusst nutzen“ des Fraunhofer-Institut SIT beschreibt Alltagssituationen, in die jeder Nutzer eines sozialen Netzwerks geraten kann. Der Bericht zeigt Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Dienstbetreibern sowie anderen Nutzern auf und gibt Empfehlungen zum Schutz vor typischen Angriffen, Viren und Würmern.

Ein Leitfaden für Unternehmen und deren Mitarbeiter gibt Antworten auf Fragen und konkrete Hinweise, welche Vorkehrungen Unternehmen treffen sollten, um Geschäftsgeheimnisse und das eigene Image wirksam zu schützen. „Allein über die Privatsphäreneinstellungen sind die persönlichen Daten nicht ausreichend geschützt. Der Nutzer ist hier gefragt, aktiv für den Schutz seiner Daten zu sorgen. Zum Beispiel sollte jeder kontrollieren, was andere Nutzer über ihn posten und mit was er in Verbindung gebracht wird“, sagt Ulrich Waldmann IT-Sicherheitsexperte am Fraunhofer SIT und einer der Autoren des Reports.

Die Studie wurde unterstützt vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und ist kostenfrei im Internet erhältlich unter https://www.sit.fraunhofer.de/de/news/landingpages/soziale-netzwerke-bewusst-nutzen/.


Quelle: http://www.themenportal.de/nachrichten/dossier-zum-datenschutz-60794
Diese Meldung können Sie kostenfrei auf Ihrer Internetseite oder Ihrem Blog veröffentlichen.

Mittwoch, 28. August 2013

Warum die größte Überwachungsmaschinerie der Menschheitsgeschichte die Fundamente der Demokratie zerstört

Mehr als elf Wochen sind seit dem ersten Leak der Snowden-Dokumente vergangen. Geändert hat sich nichts. Und unsere Bundesregierung versucht, uns für dumm zu verkaufen.

Dass die aktuellen Entwicklungen eine essentielle Gefahr für die Demokratie an sich sind, wird vor allem an der Ingewahrsamnahme von David Miranda und der Zerstörung von Journalist/innen-Hardware festgemacht. So schreibt auch Josh Levy, Internet Campaign Director der NGO Free Press, auf Boing Boing:
Die staatlichen Überwachung-Programme der NSA sind anti-demokratisch und verfassungswidrig. Sie könnten die schwersten Angriffe auf die freie Meinungsäußerung sein, die wir je gesehen haben.
Das ist richtig. Er begründet es aber nur indirekt, und zwar mit Chilling Effects und Selbstzensur, wie sie bei Journalisten, E-Mail-Anbietern und Bloggern zu sehen ist.
Die Möglichkeiten sozialer Kontrolle durch die größte Überwachungsmaschinerie der Menschheitsgeschichte gehen aber weit darüber hinaus, wie das Technik-Kollektiv Riseup in seinem Newsletter treffend beschreibt:
Viele Kommentator/innen, auch Edward Snowden selbst, haben festgestellt, dass diese Überwachungsprogramme eine existentielle Bedrohung für die Demokratie darstellen. Das ist noch eine Untertreibung des Problems. Die allumfassenden Überwachungsprogramme sind nicht nur eine potentielle Bedrohung, sondern sie werden die Demokratie in ihren Grundfesten zerstören, sofern sie nicht beschränkt werden. Demokratie, auch der gegenwärtige Hauch von Demokratie, basiert auf dem Fundament der freien Assoziation, der freien Rede, und Widerspruch. Die Folge der Zwangsgewalt der Überwachung ist es, dieses Fundament zu untergraben und alles zu zerstören, worauf Demokratie basiert.
In sozialen Bewegungen gibt es die Versuchung, zu sagen, dass sich nicht wirklich etwas geändert habe. Schließlich haben Regierungen schon immer Aktivistengruppen im Visier, um sie zu überwachen und zu stören, vor allem die erfolgreichen.
Aber diese neue Überwachung ist anders. Was die US-Regierung und ihre europäischen Verbündeten geschaffen haben, ist die Infrastruktur für eine perfekte soziale Kontrolle. Durch die Automatisierung der Überwachungsmechanismen haben sie die Fähigkeit, mühelos und ununterbrochen die Leben aller Menschen zu überwachen. Damit haben sie ein System geschaffen mit dem noch nie da gewesenen Potenzial, zu kontrollieren, wie wir denken und wie wir uns verhalten.

Dieser Artikel wurde von Andre Meister, auf Netzpolitik.org unter der Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 (CC BY-NC-SA 3.0) veröffentlicht und steht hier unter der gleichen Lizenz.